|
« « « |
|
» » » |
|
20
Ach Fräulein zart Ach Fräulein zart, du bist mein Herz und Leben, Niemand nach Gott, als du, kann Hilf mir geben; Warum trachtst du denn nur mich zu betrüben? Machs wie du willst, so will ich stets dich lieben. Dein schön Gestalt hat mir mein Herz umfangen, Nach dir allein hab ich all mein Verlangen: Warum trachtst du denn nur mich zu betrüben? Machs wie du willst, so will ich stets dich lieben. Dichter unbekannt, um 1600 |
21
Wo sind die stunden Der süssen zeit/ Da ich zu erst empfunden/ Wie deine lieblichkeit Mich dir verbunden? Sie sind verrauscht/ es bleibet doch dabey/ Daß alle lust vergänglich sey. ... Ich schwamm in freude/ Der liebe hand Spann mir ein kleid von seide/ Das blat hat sich gewand/ Ich geh' im leide/ Ich wein' jetzund/ daß lieb und sonnenschein Stets voller angst und wolcken seyn. Christian Hofmann von Hoffmannswaldau |