"Das Weltproblem vom positivistischen Standpunkte aus" - J. Petzoldt - 1909
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Erläuterung der Begriffe:

Substanz
Accidenz
Qualität
Solipsismus
Egoismus
Positivismus

Substanz (lat. substantia, gebr. seit Quintilianus [Inst. or. 3, 6, 8], gr. ousia, hypostasis, to hypokeimenon) heißt das Selbständige, das Fürsichbestehende gegenüber dem Unselbständigen, Anhaftenden (den Eigenschaften oder Akzidenzen) oder das Beharrende gegenüber dem Wechselnden (den Zuständen). Der Substanzbegriff ist einer der schwierigsten und schwankendsten Grundbegriffe des Denkens. In der ältesten griechischen Philosophie spielt statt seiner der Begriff der hylę (des Stoffes) eine wichtige Rolle. Dieser fängt an sich in der Lehre des Herakleitos (um 500 v. Chr.) vom Fluß der Dinge zu verflüchtigen. Durch die Eleaten wird dagegen der Begriff des wahrhaft Seienden zuerst unabhängig von der Erfahrung logisch und im Gegensatz zum Begriffe des nur scheinbar Seienden geformt und damit der Substanzbegriff eingeleitet. Platon (427 bis 347) sucht darauf das Substantielle (ousia) in den allgemeinen Begriffen oder Ideen in Absonderung von der Sinnenwelt. Aristoteles (384-322), der die Idee in dem Stoffe, das Allgemeine im Einzelnen suchte, bringt es nicht zu einer festen abschließenden Definition der Substanz. Aristoteles nennt Substanz (ousia, to hypokeimenon) bald das Beharrende, den Träger der wechselnden Affektionen (symbebękota) (Analyt. poster. I, 21 p. 83a 24 ff.), bald das Selbständige (Metaph. VI, 3 p. 1029a 8), bald die der Materie innewohnende Form (Metaph. IV, 8 p. 1017b 25), bald das Wesentliche (Metaph. VI, 3 p. 1029a 1), bald auch das Einzelding (Kategor. 5 p. 2a 18). Er unterscheidet endlich auch drei Substanzen, die Materie, die Gestalt und das Produkt beider (Metaph. VI, 3. p. 1029a 2). Im Mittelalter schloß man sich in der Bestimmung des Substanzbegriffes entweder an Platon (Idee) oder an Aristoteles (Form) an. Cartesius (1596-1650) definierte die Substanz als ein Ding, welches zu seiner Existenz keines anderen Dinges bedarf (per substantiam nihil aliud intelligere possumus, quam rem, quae ita existit, ut nulla alia re indigeat ad existendum), und nahm zwei Arten von Substanzen an, die unerschaffene, die allein dem Begriffe der Substanz genau entspricht, und die erschaffenen Substanzen, die nur der unerschaffenen zu ihrer Existenz bedürfen. Substanz im ersten Sinne ist nur Gott, das Wesen, das zu seiner Existenz durchaus keines anderen Wesens bedarf; Substanzen im zweiten Sinne sind die ausgedehnte und denkende Substanz, die zu ihrer Existenz nur der Mitwirkung Gottes bedürfen. Spinoza (1632-1677), der dem Begriff der Substanz strengere Einheit geben wollte, ließ nur eine unendliche, ewige und notwendige Substanz gelten, welche in sich sei und durch sich begriffen werde, nämlich Gott. Denken und Ausdehnung galten ihm nur als Attribute Gottes. Leibniz (1646-1716) bestimmte das Wesen der Substanz als tätige Kraft, als Vorstellung, und nahm eine unendliche Zahl von Substanzen (Monaden) an. Locke (1632-1704) hat zuerst in der Neuzeit den Substanzbegriff, wie er vom Altertum und Mittelalter her überliefert war, scharf kritisiert und gezeigt, er bezeichne nichts als den gänzlich unbekannten Träger gewisser Eigenschaften. Hume (1711-1776) löste dann den Substanzbegriff. ebenso wie den Kausalitätsbegriff völlig auf. Durch sinnliche Eindrücke werden nur Zustände und Möglichkeiten, nicht Substanzen wahrgenommen. Ebensowenig gewinnen wir die Substanz durch innere Erfahrung. Das unbekannte Etwas, an dem die Eigenschaften haften sollen, ist nur eine Erdichtung der Einbildungskraft. Die beharrliche Gleichheit der Attribute rechtfertigt nicht die Annahme eines beharrenden Trägers derselben. Die Substanz ist nichts weiter als das Zusammensein der Eigenschaften. Kant (1724-1804) bestimmt den Substanzbegriff als Kategorie der Relation in Korrelation mit dem Begriff der Akzidenzen. Die Substanz ist für ihn das Beharrliche, der Träger der wechselnden Akzidenzen. J. G. Fichte (1762-1814) leugnet die Realität der Substanz überhaupt, indem er behauptet, sie sei nur die Totalität der Glieder eines Verhältnisses. Während Schelling (1775-1854) auf Spinozas pantheistischen Standpunkt bezüglich der Substanz zurückkehrt, ist für Hegel (1770-1831) die Substanz oder das Absolute das Subjekt, welches in Wahrheit wirklich ist. Herbart (1776 bis 1841) sah wieder, wie Locke, in der Inhärenz der Eigenschaften ein Problem; aber ersuchte dies Problem positiv zu lösen; die Substanz ist ihm das unbekannte Eine, dessen Setzung die verschiedenen Setzungen der Merkmale repräsentiere; sie ist das vermißte Subjekt, welches unserer Kenntnis fehlt, in der Natur aber nicht fehlen kann. So verschwindet bei näherer Betrachtung der Begriff der Sache, und der der Substanz tritt an ihre Stelle. Ähnlich wie Leibniz nimmt er dann als letzte Substanzen eine unendliche Vielheit von Realen an. Schopenhauer (1788-1860) sieht in der Substanz nur eine Abstraktion der Materie, die jedoch zwecklos, ja fehlerhaft sei, weil dabei die heimliche Nebenabsicht unterlaufe, durch Erschleichung (subreptio) den Begriff der Seele als einer immateriellen Substanz zu gewinnen. Wundt (geb. 1832) sieht in der Substanz den Begriff eines vom Subjekte unabhängigen Gegenstandes, dessen sich die Naturwissenschaft, welche die Dinge mittelbar in Abstraktion vom Subjekte betrachtet, als Hilfsbegriffs bedient.
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Der Begriff Substanz hat also bisher keine allgemein anerkannte Bestimmung gefunden, sondern man versteht darunter entweder den Stoff, oder das seiende Ding, oder die Kraft, oder die Form, oder das Absolute, oder das Sein der Natur, oder das Sein des Geistes, oder man leugnet ihre Existenz ganz ab usw. Trotzdem kann das Denken des Substanzbegriffs nur schwer entbehren und faßt ihn formal entweder als das Selbständige gegenüber dem Anhaftenden, oder als das Beharrliche gegenüber dem Wechselnden, also als den festen Ausgangspunkt in aller räumlichen Zerstreuung und in allem zeitlichen Wandel des Daseins. Der Mensch anthropomorphosiert, indem er begreift, und indem er sein ihm durch Erfahrung innerlich bekanntes eigenes Ich in die Welt hineinträgt, schafft er den Substanzbegriff, ohne den er nicht im Denken vorwärts kommt (vgl. Julius Schultz, die Bilder von der Materie 1905). Durch bloße Wahrnehmung ist die Substanz nicht aufzufinden, sie ist vielmehr eine Begriffsform, durch die das Sein gedacht, nicht angeschaut wird. Ob ihr metaphysisch etwas entspricht und was ihr metaphysisch entspricht, ob ein Materielles, oder ein Geistiges, oder ein Absolutes, oder ein uns völlig Unbekanntes, oder ein Nichts, ist die Grundfrage der Metaphysik und eines der schwersten Probleme (vgl. Metaphysik). Die Anhänger der Aktualitätstheorie glauben ohne die Substanz auskommen zu können. Vgl. Actualität.

[Kirchner/Michaelis: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe, S. 2163 ff.Digitale Bibliothek Band 3: Geschichte der Philosophie, S. 13088 (vgl. Kirchner/Michaelis, S. 608 ff.)]
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Accidenz (lat. accidens) heißt das nicht Wesentliche (das nicht Essentielle), das Wechselnde, das Zufällige. - Man versteht unter Accidenzen 1. die Eigenschaften im Gegensatz zur Substanz (so Aristoteles, Kant, Fichte u. a.); Aristoteles (Analyt. post. I 21p. 83 a, 24 ff.) unterscheidet von der Kategorie der Substanz alle übrigen Kategorien und faßt sie unter dem Namen ta symbebękota (Accidentia) zusammen. Kants erste Analogie der Erfahrung besagt demgemäß: »Bei allen Veränderungen in der Welt bleibt die Substanz, und nur die Accidenzen wechseln« (Kr. d. r. Vernunft, S. 184). Man versteht unter Accidenzen 2. die nicht wesentlichen, nicht notwendigen Eigenschaften einer Substanz im Gegensatz zu den wesentlichen (essentiellen), einer Substanz dauernd anhaftenden Merkmalen (so auch bei Aristoteles, Herbart u. a.). Aristot. Met. 4. 30 p. 1025 a 14 Symbebękos legetai, ho hyparchei men tini kai alęthes eipein ou mentoi out' ex anankęs out' epi to poly, Accidenz heißt, was einem Gegenstande zukommt und was man von ihm aussagen kann, aber was ihm nicht notwendig und nicht meistenteils zukommt.

[Kirchner/Michaelis: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe, S. 57 ff.Digitale Bibliothek Band 3: Geschichte der Philosophie, S. 10982 (vgl. Kirchner/Michaelis, S. 10 ff.)]
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Qualität (lat. qualitas von qualis = wie beschaffen, gr. poiotęs), d.h. Beschaffenheit, wird Dingen, Begriffen und Urteilen zugeschrieben. Die Qualitäten eines Dinges sind seine durch die Sinne in der Empfindung erfaßten Eigenschaften, wie Licht, Farbe, Geruch, Geschmack, Wärme, Kälte, Härte usw. Die philosophische Besinnung führt aber zu der Erkenntnis, daß diese Qualitäten nur in der Empfindung des Subjektes existieren und dem Dinge ohne Beziehung auf ein erkennendes Bewußtsein abzusprechen sind. Diese Erkenntnis drang schon im Altertum bei den Atomisten durch. In der Neuzeit ist sie einer der Grundgedanken der Physik, welche die Qualitäten auf quantitative Verhältnisse zurückführt. Ihren philosophischen Ausdruck fand sie durch Locke (1632-1704), der die Qualitäten sekundäre, die Quantitäten primäre Eigenschaften nennt. Bei Kant (1724-1804), der alle räumlichen und zeitlichen Verhältnisse für subjekiv hält, hat dieser Unterschied Lockes keinen Platz. Er setzt aber Quantität und Qualität als extensive und intensive Größe einander gegenüber. Qualität als Kategorie a priori ist ihm also dasjenige, was sich an jeder Empfindung, als Empfindung a priori erkennen läßt. (Kr. d. r. V. S. 166 ff.) - Die Qualitäten eines Begriffs sind seine Merkmale, die seinen Inhalt ausmachen. Man denkt einen Begriff logisch genau, wenn man sich nach seiner Qualität richtet. - Bei Urteilen nennt man gewöhnlich das Verbindungsverhältnis zwischen Subjekt und Prädikat Qualität. Die Urteile sind demgemäß der Qualität nach bejahende oder verneinende (auch limitierende). Dieser Begriff der Qualität ist nur ein Beziehungsbegriff und hat mit dem sonstigen Begriff der Qualität nichts gemein.

[Kirchner/Michaelis: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe, S. 1767 ff.Digitale Bibliothek Band 3: Geschichte der Philosophie, S. 12692 (vgl. Kirchner/Michaelis, S. 476 ff.)]
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Solipsismus (lat.) heißt der theoretische Egoismus. Siehe unter Egoismus.

[Kirchner/Michaelis: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe, S. 2080 ff.Digitale Bibliothek Band 3: Geschichte der Philosophie, S. 13005 (vgl. Kirchner/Michaelis, S. 582 ff.)]
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Egoismus (nlt. und franz. v. lat. ego = ich) heißt eigentlich Ichtum, Selbstsucht, Eigennutz. Man kann einen doppelten Egoismus unterscheiden, den theoretischen und den praktischen. Der theoretische Egoismus, jetzt gewöhnlich Solipsismus genannt, ist die Lehre, daß nur das eigene Ich existiere, und daß die übrige Welt nur Vorstellung des Ichs, Phänomen für dasselbe sei. Ein solcher Standpunkt ist z.B. die logische Konsequenz des Immaterialismus von Berkeley (1685 bis 1753), der das Sein im Wahrgenommenwerden bestehn läßt (esse = percipi), obwohl Berkeley selbst diese Theorie nicht konsequent durchgebildet hat (siehe Liebmann, Analysis der Wirklichkeit, 1876, S. 19ff.); ein solcher Standpunkt ist auch die Konsequenz der Lehre Fichtes (1762-1814), soweit das Fichtesche Ich als persönliches Einzel-Ich gefaßt wird. Goethe läßt im Faust II, 2 den Baccalaureus Mephistopheles gegenüber den sich zum Egotheismus steigernden Gedanken des Solipsismus vertreten: »Die Welt sie war nicht, eh' ich sie erschuf; die Sonne führt' ich aus dem Meer herauf; mit mir begann der Mond des Wechsels Lauf; da schmückte sich der Tag auf meinen Wegen, die Erde grünte, blühte mir entgegen« usw. Aller theoretischer Egoismus hat aber etwas Unpraktisches, im Leben Undurchführbares an sich. - Der praktische Egoismus ist nach Kant (Anthropologie § 2) ein dreifacher, der logische, ästhetische und moralische. »Der logische Egoist hält es für unnötig, sein Urteil auch am Verstande anderer zu prüfen.« »Der ästhetische Egoist ist derjenige, dem sein eigener Geschmack schon genügt.« »Der moralische Egoist (ist) der, welcher alle Zwecke auf sich selbst einschränkt, der keinen Nutzen worin sieht, als in dem, was ihm nützt auch wohl als Eudämonist bloß im Nutzen und der eigenen Glückseligkeit, nicht in der Pflichtvorstellung, den obersten Bestimmungsgrund seines Willens setzt. Denn weil jeder andere Mensch sich auch andere Begriffe von dem macht, was er zur Glückseligkeit rechnet, so ist's gerade der Egoismus, der es so weit bringt, gar keinen Probierstein des echten Pflichtbegriffs zu haben, als welcher durchaus ein allgemein geltendes Prinzip sein muß. Alle Eudämonisten sind daher praktische Egoisten.« Den moralischen, rücksichtslosen Egoismus meinen wir im allgemeinen, wenn wir das Wort Egoismus gebrauchen. Vom Egoismus ist zu unterscheiden die Selbstliebe. (Siehe Selbstliebe und Eigenwert.) Dem Egoismus entgegengesetzt ist der Altruismus (s. d.) oder Tuismus (s. d.) oder nach Kant der Pluralismus (s. d.).

[Kirchner/Michaelis: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe, S. 669 ff.Digitale Bibliothek Band 3: Geschichte der Philosophie, S. 11594 (vgl. Kirchner/Michaelis, S. 159 ff.)]
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Positivismus nennt der Franzose Aug. Comte (1798 bis 1857) sein System, welches sich, unter Verwerfung jeder Theologie und Metaphysik, mit der Erkenntnis der die Erscheinungen regelnden Gesetze der Koexistenz und Aufeinanderfolge begnügt. Die positive oder exakte Philosophie, die in Hume (1711-1776) ihren Vorläufer hat, sucht sensualistisch durch Beobachtung die im Bereiche der Erscheinungen selber liegenden festen Verhältnisse zu erkennen und den Begriff der Ursache durch den der konstanten Folge zu ersetzen. Ihr Ziel ist: »Sehen, um vorauszusehen, und forschen, was ist, um zu schließen, was sein wird.« Die Naturwissenschaft ist nach ihr die Grundlage aller Philosophie, und der Unterschied zwischen physikalischen und moralischen Wissenschaften ist hinfällig (vgl. dagegen Natur und Geschichte!). Die Tätigkeit des Menschen ist nur ein Produkt der unendlichen Mannigfaltigkeit äußerer Eindrücke und der Wechselwirkung zwischen ihnen und inneren Reaktionen. Dem positiven Stadium der Wissenschaft, welches da anfängt, wo man die Erscheinungen in Gesetze faßt, geht das theologische, welches die Ereignisse der Welt von Willensakten übernatürlicher Wesen ableitet, und das metaphysische voran, das den Erscheinungen abstrakte Begriffe unterschiebt; und nach dem Maße, wie die einzelnen Wissenschaften sich in dieser dreifachen Gestaltung entwickelt haben, bestimmt sich selbst ihre Ordnung und Stufenleiter. Die Hierarchie der Wissenschaften ist hiernach: 1. Mathematik (Arithmetik, Geometrie, Mechanik), 2. Astronomie, 3. Physik (Lehre von der Schwere, der Wärme, Akustik, Optik, Elektrizitätslehre), 4. Chemie, 6. Biologie (oder Physiologie), 6. Soziologie. Besonderen Nachdruck legt Comte auf die Soziologie. Sie zur exakten Wissenschaft zu erheben, ist sein Ziel. Vgl. Comte, Cours de philosophie positive (1830-1842). Lewes, Comte's philosophy 1874. G. E. Schneider, Einl. in d. posit. Philos. 1880. Auch E. Dübring (Natürliche Dialektik. Berl. 1865; Kursus der Philosophie. 1875) hat eine materialistische »Philosophie der Wirklichkeit« aufgestellt. Als deutsche Positivisten bezeichnet man E. Laas (1837-1885) und Al. Riehl (geb. 1844). Nach Laas ist der Positivismus diejenige Philosophie, die keine anderen Grundlagen als positive Tatsachen (Wahrnehmung und logische Gesetze) anerkennt. Die Grundlage dieser Philosophie bilden drei Lehren: 1. die korrelative Tatsache, daß Subjekt und Objekt nur miteinander bestehen und entstehen, 2. die Variabilität der Wahrnehmungsobjekte und 3. der Sensualismus. Auch Laas verwirft jede Metaphysik und fordert für die Ethik, daß sie aus menschlichen Verhältnissen begründet werde. - Riehl stellt die von der Grundlage der Empfindung ausgehende Erkenntnistheorie als wissenschaftliche Philosophie der Metaphysik der unwissenschaftlichen entgegen und verweist die Lehre von den praktischen Idealen aus der Wissenschaft in die Nähe der Kunst und Religion. Vgl. Laas, Idealismus und Positivismus (1879 bis 1884). Riehl, der philosophische Kritizismus (1876-1887). Falckenberg, Geschichte der neueren Philosophie 1898 S. 515 f.

[Kirchner/Michaelis: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe, S. 1683 ff.Digitale Bibliothek Band 3: Geschichte der Philosophie, S. 12608 (vgl. Kirchner/Michaelis, S. 450 ff.)]
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